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Hunger und FAs

Der Tag gestern war relativ erfolgreich bis der Abend kam.

Ich habe den ganzen Tag über kaum gegessen, nur etwas Naturjoghurt mit Obst und eine Miniportion Nudeln mit Salat. Ich hatte Hunger aber es war weniger dieses Gefühl unangenehm als der Drang danach, einfach zu essen. Da war überall Schokolade, Eis, etc und ich musste hart kämpfen, um mich davon fern zu halten. Es ist der ganze Tag ein kämpfen und verzichten und Essen aus dem Weg gehen damit es auch ja keine Versuchung gibt.

 Um 10 Uhr hatte ich dann etwas Alkohol getrunken, was dann wohl mein Fehler war. Da war es mir dann irgendwie wieder scheiß egal und mein Freund ist dann noch zum McDonalds und hat für uns Beide etwas zu Essen geholt. Da hab ich dann den ganzen Erfolg von dem Tag in die Tonne getreten und so einen Mist gegessen...

Ich bin richtig sauer auf mich und hasse mich dafür, dass ich da wieder nachgegeben habe. Das Gefühl von Hunger und dem Drang danach muss man ein paar Tage aushalten bis es besser wird. Wenn ich dann aber jedesmal nachgebe dann gewöhnt sich der Körper nie daran... 

Für heute gilt dann wieder das Selbe... STOP EATING!!

Eigentlich sollte man das ja langsam machen und wenigstens gesunde Sachen essen. Aber mein Problem ist es, dass ich das nicht so dosieren kann. Entweder ich esse und esse und esse oder ich esse nichts. Gesund und normal schaffe ich nicht

Verlassen?

Sie ist so eine wichtige Person für mich. Ich habe sie in den wenigen Monaten so lieb gewonnen. Ich bin mir aber so unsicher ob das von ihrer Seite auch so ist, ob es eine Freundschaft ist oder ob ich doch zu viel erzählt und sie damit überfordert und von mir weg getrieben habe? Es gibt Zeiten da habe ich ein gutes Gefühl und dann gibt es wieder Zeiten wo ich denke das es jetzt vorbei ist und ich alleine bin. Vielleicht bin ich da auch viel zu panisch. Sie hat mir immer gesagt ich muss mir da keine Sorgen machen. Aber das letzte Mal als mich jemand hat so hängen lassen hat es mir das Herz gebrochen und ich habe Angst, dass das nochmal passiert. Ich kann nicht glauben und nachvollziehen das es jemanden gibt der mich wirklich mögen könnte. Vielleicht bin ich auch deswegen so misstrauisch... Warum bin ich nicht in der Lage mich zu entspannen, zu vertrauen und alles einfach mal laufen zu lassen. Ich brauche ständige Bestätigung das alles Gut ist.

Immer das Gleiche...

Heute hatte ich einen Tag, der ganz in Ordnung war. Der Schmuck ist gekommen, auf den ich schon länger warte und über den ich mich gefreut hab. Heute war ich gut abgelenkt und beschäftigt und dann kam es voher beim Einlaufen das ich jemanden getroffen hab, den ich nicht sehen wollte. Jetzt ist meine Stimmung schon wieder im Keller.

Verloren

Ich bin ein Sklave der NachtBin ohne Hoffnung geborenIch geh dem Tag aus dem wegIn dunklen Träumen verlorenMeine Sinne sind zerrissenMeine Seele ist verdammtReich mir deine Hand Die Welt macht mich krankErlös mich

Alptraum

Ich bin so lustlos So schwach und schutzlos Ich schaff es nicht mehr aufzustehn Mein ganzes Leben ist ein Albtraum Warum kann ich nicht einfach abhaun Ich bin so leer Lass mich los Ich kann mich nicht wehrenKomm nicht hoch Es fällt mir so schwer Ich kann mich selbst nicht mehr spürenIch bin so kraftlos So leer und machtlos Ich halt das nicht mehr lange aus Ich fühl mich wie der letzte Abschaum Ich bin nichts wert

Verzweiflung

Heute hatte ich einen wunderschönen Tag. Ich war bei einer für mich unendlich wichtigen Person und habe bei ihr den Nachmittag verbracht. Jetzt bin ich alleine und der emotionale Fall ist wieder sehr tief. Ich kann kaum mehr alleine sein, meine Gedanken und Gefühle scheinen mich umzubringen. Ich halte es nicht aus mit mir alleine zu sein. Egal wie ich versuche mich abzulenken, alleine lande ich immer wieder in der selben Sackgasse. Ich kann nicht verstehen wie Menschen das Leben lieben können. Für mich ist es eine einzige Qual. Ich bin sehr froh jemanden gefunden zu haben der zu mir steht und für mich da ist. Zuvor hatte ich nur Menschen, die das vorgetäuscht und mich dann doch fallen gelassen haben. Wenn mir das nochmal passiert und ich wieder alleine bin, ist es für mich vorbei.

Ich wünschte mir so das ich mich mit jemandem zusammensetzen und reden könnte. Aber sobald ich ich mir vornehme etwas zu sagen und Probleme anzusprechen, werde ich stumm. Ich kann die Dinge nicht einmal laut sagen wenn ich alleine im Raum bin. Es gibt Dinge, die unaussprechbar sind aber genau diese Dinge muss ich trotzdem aushalten. Ich habe das Gefühl, dass es mich innerlich zerreißt. Ich habe einen starken Druck in mir der oft so sehr ansteigt das nur noch Selbstverletzung hilft, um ihn wieder zu senken.Ich wünsche mir Zuneigung, Liebe, Wertschätzung.. Das man mal danke sagt für das was ich tue, dass man mich mal lange in den Arm nimmt und ich mich fallen lassen kann. Immer stark sein Un kämpfen strengt an und macht müde. Immer alles aushalten, immer hinhalten und gehorchen ist doch nicht der Sinn oder? Ich fühle mich so überflüssig, so nutzlos. Ich komme mir vor wie der letzte Dreck und ich weiß, dass ich unerwünscht bin. Wozu bin ich denn eigentlich da?

Traurig

Heute ist einer dieser unzähligen Tage, an denen es mir richtig schlecht geht. Ich bin nicht wütend oder aufgedreht und versuche mich abzulenken. Diese Zustände sind, wenn es schon sein muss, die Besseren. Heute bin ich einfach nur traurig, denke über Vergangenes nach und werde noch trauriger. Warum? Warum kann mich keiner lieb haben? Warum gehen sie so mit mir um? Warum kann ich nichts wert sein? Fragen über Fragen die sich nie beantworten lassen. Ich habe Angst das ich jeden Tag meines Lebens so fühlen werde. Und wenn ich über die Zukunft nachdenke, sehe ich keine mehr. Für mich ist alles vorbei, ich existiere irgendwie vor mich hin und tu was man von mit verlangt. Aber ein ich gibt es schon lange nicht mehr. Ich will einfach nur raus, weg von allem, in ein Nichts ohne Gefühle, ohne Gedanken und ohne mich dort selbst ertragen zu müssen.

Ist das das Leben?

Jeden Tag frage ich mich, ob sich das Leben so anfühlen muss?

Ich stehe auf, und wünschte mir das der Tag schon vorbei wäre. Ich komme morgens kaum auf, habe schon Angst vor dem Tag, habe Angst vor meinen Gefühlen, habe Angst vor dem was mich erwarten wird. Ich habe oftmals keine Kraft dazu, etwas zu tun. Ich muss mich die meiste Zeit verstellen, muss so tun als wäre alles gut, muss so tun als würde es mir gut gehen. Ich muss einfach funktioniren und rundlaufen aber in mir tu ich das ganz und gar nicht. 

Es gibt so viele Momente in denen ich mir nur wünschte, nicht da zu sein. Ich halte es so oft nicht aus und denke mir wie schön es wäre, wenn es vorbei wäre. Jeden Tag kämpfen kostet so viel Kraft. Es gibt Ort an denen ich zur Ruhe kommen kann aber an diesen kann ich nicht oft sein. Es gibt zwei Menschen bei denen ich zur Ruhe kommen kann wobei ich mich bei dem einen auch sehr verstellen muss und nicht so tun kann, wie ich mich wirklich fühle. Aber die meiste Zeit bin ich einfach alleine. Und ich bin der Mensch, mit dem ich am aller wenigstens klar komme. Ich gebe keinem die Schuld das es so ist, wie es ist. Ich weiß das es an mir selber liegt und ich die Schuld, wenn es eine gibt, bei mir suchen muss. Ich kann zu niemandem sagen "Ich hasse dich" aber gegen mich habe ich dieses Gefühl sehr stark. 

Ich kann kaum mehr Freude empfinden. In kaum etwas sehe ich einen Sinn, in kaum etwas kann ich etwas Schönes erkennen. Für mich ist alles schwarz. In manchen Momenten kann ich auch wirklich zufrieden sein, kann ich alles für den Moment vergessen und kann ich sagen, dass es in Ordnung ist. Das geht nur, wenn ich mit dem richtigen Menschen zusammen bin. Aber ansonsten schaffe ich es nicht, diese Gefühle aufrecht zu erhalten. Ich habe in mir einen unglaublichen Druck den ich auch oft dadurch abbauen kann, wenn ich mir selbst weh tue und mich für all das bestrafe, was ich falsch gemacht habe. Ich kann kaum mehr in den Spiegel schauen weil ich nur noch Hasse und Ablehung mir gegenüber empfinde.

Ich schaffe es nicht mehr alleine zu sein. Ich brauche ständig jemanden um mich herum der mich beschäftigt und unterhält weil ich es mit mir und meinen Gedanken nicht aushalte. Ich fühle mich sehr alleine auch weil ich mir nicht vorstellen kann das es Menschen gibt, die mich wirklich gut finden und mich mögen könnten. Ich stehe so oft in einer Sackgasse und weiß nicht, wo vorne und hinten ist und wie ich da wieder rauskommen soll. Ich brauche immer jemanden der mich an die Hand nimmt, der mit mir den Weg wieder nach draußen geht und der mich einfach nur festhält. 

 Es ist für mich so schwer das Leben zu ertragen.